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Großer Fuchs
Nymphalis polychloros (Linnaeus, 1758)
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Lepidoptera Linnaeus, 1758 - Schmetterlinge
Überfamilie: Papilionoidea Latreille, 1802
Familie: Nymphalidae Rafinesque, 1815 - Edelfalter
Unterfamilie: Nymphalinae Rafinesque, 1815 - Fleckenfalter
Sippe: Nymphalini Rafinesque, 1815
Gattung: Nymphalis Kluk, 1780
Art: Nymphalis polychloros (Linnaeus, 1758) - Großer Fuchs
Die Grundfarbe der Flügeloberseite des Großen Fuchses ist orange mit mit schwarzen Flecken, wobei der Flügelrand blau gefärbt ist. Die Flügelunterseite ist dunkelbraun marmoriert. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 50 und 60 Millimeter.
Beim Großen Fuchs überwintern die Falter in verstecken und fliegen daher bereits ab März. Nach der Paarung werden die Eier an der Rinde von dünnen Zweigen der Futterpflanze (Ulmen, Weiden Pappeln) abgelegt. Die Raupen leben Anfangs zusammen in einem Gespinst. Sie sind dunkelgrau bis schwarz und haben am Rücken und auf den Seiten orange Binden sowie orangene verästelte Dornenauswüchse. Sie verpuppen sich im Juli an einem Ast oder unter einem Blatt.
Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Art auch in Nordafrika und in der östlichen Paläarktis.
Weitere Bilder dieser Art finden Sie in der Bildergalerie.
Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus,differentiis, synonymis, locis, Tomus I, Editio decima, reformata, Holmiae, Laurentii Salvii, S. 477
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