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Das Landkärtchen (Araschnia levana) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae).
Das Verbreitungsgebiet des Landkärtchens erstreckt sich über Nordspanien, Mitteleuropa und Mittelasien bis Korea und Japan.
Der deutsche Name des Falters leitet sich von der Zeichnung der Flügelunterseiten, die mit einem Netz von Linien überzogen sind, die eine Landkarte ähnlich sehen, ab. Er hat eine Spannweite von 28 bis 40 Millimeter. Man unterscheidet zwei Formen, die sich auch farblich stark von einander unterscheiden. Die Grundfarbe der Flügeloberseite der Frühjahrsform ist orange bis gelbbraun. Sie ist mit schwarzen Flecken sowie einem blauen Fleckenband durchsetzt. Die Grundfarbe der Flügeloberseite der Sommerform ist braunschwarz. Sie ist mit hellen Flecken und Bändern durchsetzt.
In Deutschland überwintert das Landkärtchen als Puppe, aus der etwa im April die Frühjahrsgeneration schlüpft. Das Weibchen legt ihre grünen Eier in kleinen Türmchen von acht bis zehn Stück auf der Unterseite eines Brennnesselblattes ab. Die Raupen schlüpfen atwa zehn Tage später. Die schwarzbraunen Raupe hat Dornen und wird bis zu 22 Millimeter lang. Die Raupen, die sich von den Brennesseln ernähren, leben gesellig zusammen. Nach weiteren 18 Tagen verwandelt sich die Raupe in eine etwa 15 Millimeter große Puppe. Nach etwa zwei bis drei Wochen schlüpft dann die Sommergeneration. In der Regel treten zwei Raupengenerationen auf. Die erste von Mai bis Juni die zweite von August bis September.
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