Achtung: Sie verwenden einen alten Browser. Dieser unterstützt nicht alle Web-Standards (z.B. CSS). Auf der Seite"web standards" können Sie sich über die aktuelle Browser-Version informieren und diese auch herunterladen. Diese Homepage ist so gestaltet, dass Sie sie auch mit einem alten Browser betrachten können. Allerdings leiden die Formatierung und die Übersichtlichkeit darunter.
Sie befinden sich hier: Die heimische Fauna -> Insekten -> Schmetterlinge -> Edelfalter -> Tagpfauenauge

Tagpfauenauge
Aglais io (Linnaeus, 1758)
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Lepidoptera Linnaeus, 1758 - Schmetterlinge
Überfamilie: Papilionoidea Latreille, 1802
Familie: Nymphalidae Rafinesque, 1815 - Edelfalter
Unterfamilie: Nymphalinae Rafinesque, 1815 - Fleckenfalter
Sippe: Nymphalini Rafinesque, 1815
Gattung: Aglais Dalman, 1816
Art: Aglais io (Linnaeus, 1758) - Tagpfauenauge
Das Tagpfauenauge hat eine Spannweite von 50 bis 60 Millimeter. Die Grundfarbe der Oberseite seiner Flügel ist rotbraun. Auf jedem Flügel befindet sich ein großer, schwarz, blau und gelb gefärbter Augenfleck. Die Unterseite ist dagegen schwarz.
Das Tagpfauenauge ist eine von sechs Tagfalterarten, die als Falter überwintern und im Frühling als Frühlingsboten anzutreffen sind. Die ersten Falter erscheinen bereits im März. Im Mai legt das Weibchen die 200 Eier portionsweise auf der Unterseite von Brennesseln ab. Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen daraus kleine grünliche Raupen, die sich durch mehrfaches Häuten in schwarze Raupen mit Dornen und weissen Punkten verwandeln. Die Raupen, die sich von den Brennesseln ernähren, leben gesellig in einem Gespinst. Die ausgewachsene Raupe verpuppt sich und verwandelt sich in zwei bis drei Wochen zu einen Schmetterling. In der Regel treten zwei Raupengenerationen auf. Die erste von Mai bis Juni die zweite von Juli bis August.
Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn und Weißrussland. Neben Europa findet man diese Art auch in der östlichen Paläarktis.
Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis, Tomus I, Editio decima, reformata, Stockholm (Salvius), S. 472
Hier geht´s zur Bildergalerie.
Sollten Ihnen Fehler oder Links die nicht stimmen auffallen, bitte ich Sie, mich unter der E-Mail-Adresse Webmaster zu informieren. Auch konstruktive Kritik und Anregungen können Sie an diese Adresse senden.
Hier geht´s zum Seitenanfang.