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Die Goldene Acht vorgestellt von Frank Dickert

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Die Goldene Acht

Die Goldene Acht (Colias hyale) oder auch der Gemeine Heufalter gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae).

Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa bis zum Altai-Gebirge.

Die Grundfarbe der Flügel dieses Falters ist beim Männchen gelb, beim Weibchen grünlich-wiess. Bei beiden Geschlechtern ist der Randbereich der Vorderflügel schwarz, mit hellen Flecken. Sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite der Vorderflügel befindet sich ein schwarzer Fleck. Die Männchen haben auf der Oberseite der Hinterflügel einen orangen Fleck mit rotem Rand. Bei den Weibchen fehlt der Rand. Auf der Unterseite der Hinterflügel ist dieser Fleck hell und deutlicher rot umrandet. Dieser Fleck kann durch den roten Rand zweigeteilt sein, so dass er einer Acht ähnelt.Die Flügelspannweite reicht von 40 bis 45 Millimeter.

Das Weibchen legt die Eier einzeln auf die Blätter der Wirtspflanzen der Raupe (Rotklee, Weißklee, Steinklee, Hufeisenklee, Hopfenklee, Gewöhnlicher Hornklee, Rauhaarige Wicke, Viersamige Wicke, Vogel-Wicke) ab. Nach etwa einer Wochen schlüpfen die grünen Raupen. Die Raupe, sofern sie nicht überwintert, verpuppt sich nach vier bis sechs Wochen. Es treten zwei bis drei Generationen pro Jahr auf.

Die Goldene Acht fliegt in der gesamten genutzten und ungenutzten Kulturlandschaft über offenem Gelände, besonders über Wiesen mit Klee und Luzerne.

Hinweis: Eine sichere Unterscheidung zwischen der Goldenen Acht und dem Hufeisenklee-Gelbling ist anhand der Falter nicht möglich, nicht einmal durch Genitalpräparate. Aufgrund des Lebensraums bzw. der Verbreitung der Arten kann lediglich ein einigermaßen verlässlicher Tipp abgegeben werden. Die Arten lassen sich nur durch die habituell völlig verschiedenen Raupen zweifelsfrei bestimmen.

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