Rhopobota stagnana vorgestellt von Frank Dickert

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Rhopobota stagnana (Denis & Schiffermüller, 1775)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Lepidoptera Linnaeus, 1758 - Schmetterlinge
Überfamilie: Tortricoidea Latreille, 1802
Familie: Tortricidae Latreille, 1802 - Wickler
Unterfamilie: Olethreutinae Hübner, 1825
Sippe: Eucosmini Obraztsov, 1946
Gattung: Rhopobota Lederer, 1859
Art: Rhopobota stagnana (Denis & Schiffermüller, 1775)

Katalognummern

Karsholt & Razowski (1996): 4827
Huemer (2013): 2597

Beschreibung

Rhopobota stagnana hat eine Spannweite von 12 bis 15 Millimeter. Die Falter fliegen in zwei Generationen von April bis Juni und August bis September. Bei dieser Art unterscheiden sich die Männchen und Weibchen im Aussehen (Sexualdimorphismus). Die Männchen sind in der Regel etwas größer als die Weibchen und kontrastarm gezeichnet, die Weibchen dagegen sind kontrastreich gezeichnet. Die Raupen findet man im Juni und September an Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) und Gewöhnlichem Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Sie leben zwischen den Wurzelblättern, nach Rössler auch im Juni im Stängel, im August in den Köpfen. Die zweite Generation verpuppt sich im Frühjahr in der Erde.

Verbreitung

Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritanien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn. Neben Europa findet man diese Art auch im Nahen Osten und der östlichen Paläarktis.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   *   Gaedike & Heinike (1999)
Bayern   *   Gaedike & Heinike (1999)
Berlin   *   Gaedike & Heinike (1999)
Brandenburg   *   Gaedike & Heinike (1999)
Bremen   +   Gaedike & Heinike (1999)
Hamburg   *   Gaedike & Heinike (1999)
Hessen   *   Gaedike & Heinike (1999)
Mecklenburg-Vorpommern   *   Gaedike (2008)
Niedersachsen   *   Gaedike (2013)
Nordrhein-Westfalen   *   Gaedike & Heinike (1999)
Rheinland-Pfalz   k.N.   Gaedike & Heinike (1999)
Saarland   *   Gaedike & Heinike (1999)
Sachsen   *   Gaedike & Heinike (1999)
Sachsen-Anhalt   *   Gaedike & Heinike (1999)
Schleswig-Holstein   *   Gaedike & Heinike (1999)
Thüringen   *   Gaedike & Heinike (1999)

Legende:
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
k.N. keine Nachweise
o für Nachweise nur vor 1900
+ für Nachweise von 1900 - 1980
* für Nachweise ab 1981

Erstbeschreibung

Denis, M. & Schiffermüller, J. I. (1775): Ankündung eines systematischen Werkes von den Schmetterlingen der Wienergegend herausgegeben von einigen Lehrern am k. k. Theresianum, Frontispiz, Wien (Augustin Bernardi), S. 131

Quellen

Seitenhistorie

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