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Achtung diese Pflanze ist giftig
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Weitere deutschen Namen sind: Gewöhnliche Kuhschelle, Gemeine Küchenschelle, Echte Küchenschelle, Pelzanemone. Wissenschafliches Synonym: Anemone pulsatilla
Sie wächst vorzugsweise auf Kalkmagerwiesen und in trockenen lichten Kiefernwäldern.
Die Gewöhnliche Küchenschelle ist eine niedrige, mehrjährige Staudenpflanze, die während der Blütezeit bis zu 20 Zentimeter groß wird. Sie blüht, je nach Lage, von März bis April. Die dottergelben Staubblätter stehen in Kontrast zur innen und außen leuchtend purpur oder violett gefärbten Blütenhülle. Die stark gefiederten Blätter erreichen eine Höhe von bis zu fünf Zentimeter. Zur Fruchtzeit wird die Gewöhnliche Küchenschelle bis zu 40 Zentimeter groß und bildet die charakteristischen Samenstände, die auch "alte Mannen" genannt werden, aus.
Die Gewöhnliche Küchenschelle ist in allen ihren Bestandteilen sehr giftig. Sie enthält unter anderem Protoanemonin, das ein außerordentlich heftig wirkendes Reizmittel für Haut und Schleimhäute ist. Schon der Umgang mit der Pflanze kann zu Blasenbildung, Verätzungen und Entzündung der betroffenen Hautstellen führen. Bei Verzehr von Pflanzenbestandteilen kann es zu Nierenentzündungen, Magen- und Darmbeschwerden und Lähmungen des Zentralnervensystems kommen. Protoanemonin wandelt sich erst beim Trocknen in das weniger giftige Anemonin und anschließend in ungiftige Anemoninsäure um. Die Pflanze enthält außerdem Saponine, Harze und Gerbstoffe.
Die Gewöhnliche Küchenschelle ist eine alte Heilpflanze, die heute noch in der Homöopathie unter anderem gegen Erkältungsbeschwerden und Menstruationsstörungen eingesetzt wird.
Achtung diese Pflanze ist giftig
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