Polistes albellus vorgestellt von Frank Dickert

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Polistes albellus Giordani Soika, 1976

Polistes albellus
Polistes albellus Giordani Soika, 1976
Quelle: siehe Bildnachweis

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Hymenoptera Linnaeus, 1758 - Hautflügler
Unterordnung: Apocrita Gerstaecker, 1867 - Taillenwespen
Überfamilie: Vespoidea Carpenter, 1982 - Faltenwespenartige
Familie: Vespidae Latreille, 1802 - Faltenwespen
Unterfamilie: Vespinae Latreille, 1802 - Echte Wespen
Gattung: Polistes Latreille, 1802
Art: Polistes albellus Giordani Soika, 1976

Taxonomie

Schmid-Egger (2016) macht zu Polistes albellus folgende Aussagen: Nach Neumeyer et al. (2014) verbergen sich unter der Zierlichen Feldwespe (Polistes bischoffi Weyrauch, 1937) die zwei Arten Polistes bischoffi Weyrauch, 1937 s. str. und Polistes helveticus Neumeyer, 2014. Polistes bischoffi s. str. ist in Südeuropa weit verbreitet und erreicht mit Zürich in der Nordschweiz bzw. mit dem Burgenland (Neusiedl) in Österreich ihre nördliche Verbreitungsgrenze. Die deutschen Populationen der ehemaligen Polistes bischoffi gehören nach bisherigem Wissen ausnahmslos zu Polistes helveticus. Inzwischen synonymisierten Neumeyer et al. (2014) Polistes helveticus mit der zentralasiatischen Art Polistes albellus Giordani Soika, 1976. Diese ist vom südlichen Mitteleuropa (Ostfrankreich, Schweiz, Süddeutschland) bis nach Zentralasien nachgewiesen. In Süddeutschland ist sie weit verbreitet, stellenweise nicht selten.

Schmid-Egger et al. (2017) führen Polistes albellus in der Untergattung Polistes (Polistes) Latreille, 1802.

Biologie

Polistes albellus besiedelt in Süddeutschland zum Beispiel Feuchtwiesen oder Uferbereiche von Seen. Allerdings besitzt sie eine sehr weite Amplitude an Lebensräumen (Schmid-Egger & Treiber 1989)

Verbreitung

Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn. Neben Europa findet man diese Art auch im Nahen Osten.

Schmid-Egger et al. (2017) nennen zudem Belgien, Kasachstan, Mongolei, Österreich, Russland, Schweiz, Tschechien und Volksrepublik China.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Rheinland-Pfalz
Sachsen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg     Oehlke (2001)
Bayern     Oehlke (2001)
Berlin   k.N.   Oehlke (2001)
Brandenburg   k.N.   Oehlke (2001)
Bremen   k.N.   Oehlke (2001)
Hamburg   k.N.   Oehlke (2001)
Hessen     Oehlke (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   k.N.   Oehlke (2001)
Niedersachsen   k.N.   Oehlke (2001)
Nordrhein-Westfalen   k.N.   Oehlke (2001)
Rheinland-Pfalz     Oehlke (2001)
Saarland     Oehlke (2001)
Sachsen   k.N.   Oehlke (2001)
Sachsen-Anhalt   k.N.   Oehlke (2001)
Schleswig-Holstein   k.N.   Oehlke (2001)
Thüringen   k.N.   Oehlke (2001)

Legende:
k.N. keine Nachweise
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
für Nachweise bis 1899
für Nachweise von 1900 - 1979
für Nachweise von 1980 - 2001
für Nachweise ab 2002

Bildnachweis

Schmid-Egger et al. (2017), Lizenz: Creative Commons Attribution - Non-Commercial Share-Alike

Quellen

Seitenhistorie

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