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Die Schröter werden zwischen zehn bis 120 Millimeter groß. Die letzten drei bis sechs Glieder ihrer Fühler sind blattartig verbreitert. Die Männchen unterscheiden sich durch ihre wesentlich größere Körpergröße und Mundwerkzeuge stark von den Weibchen (Sexualdimorphismus). Die Schröter ernähren sich von ausfließenden Baumsäften insbesondere von Eichen. Die Larven dagegen leben an den Wurzeln abgestorbener Laubbäume. Ihre Entwicklung dauert meist mehrere Jahre. Sie verpuppen sich in einem aus Holz- und Erdteilen gefertigten Gehäuse. Alle in Deutschland Arten sind gesetzlich besonders geschützt.
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Coleoptera Linnaeus, 1758 - Käfer
Unterordnung: Polyphaga Emery, 1886
Unterstordnung: Scarabaeiformia Crowson, 1960
Überfamilie: Scarabaeoidea Latreille, 1802
Familie: Lucanidae Latreille, 1804 - Schröter
Die weltweit etwa 1.200 bekannten Arten gliedern sich in Europa in sechs Gattungen mit 14 Arten. In Deutschland sind die folgenden sechs Gattungen mit sieben Arten nachgewiesen:
Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Familie auch im Nahen Osten, Nordafrika und der östlichen Paläarktis.
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