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Von den weltweit etwa 4.500 Arten kommen ca. 500 in Europa und etwa 87 in Deutschland vor. Der deutsche Name Weichkäfer rührt daher, dass der Körper und die Flügeldecken nur schwach chitinisiert sind. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden sie aufgrund der Tatsache, dass bei einigen Arten die Flügeldecken und das Halsschild rot, blau, gelb oder schwarz gefärbt sind, auch Soldatenkäfer genannt.
Schienen ohne Längskanten, manchmal aber dick und abgeflacht. Tarsen einfach oder mit herzförmig gelapptem 4. Glied. Hinterhüften hängend, aber sehr selten mit ausgebildeten Schenkeldecken. Körper meistens gestreckt und schmal, übrigens sehr mannigfach gebildet. Hinterleib aus sechs bis sieben Sterniten bestehend, letztere von etwas häutiger Substanz.
Die Arten leben meistens räuberisch von anderen Insektenlarven. Manche Arten fressen auch die Jungtriebe von Eichen und Obstbäumen und werden daher als Schädlinge angesehen.
Die fein samtartig behaarten Larven leben am oder im Boden und ernähren sich von kleinen Schnecken und Insektenlarven. Sie überwintern versteckt unter Steinen oder im Bodenstreu (Laub, Moos). Manchmal findet man sie im Winter im Schnee, weshalb man sie auch "Schneewürmer" nennt.
Die von mir fotografierten Weichkäfer sortiert nach Arten
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