Das Blässhuhn vorgestellt von Frank Dickert

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Das Blässhuhn - Fulica atra Linnaeus, 1758

Das Blässhuhn oder auch Blesshuhn gehört zur Familie der Rallenvögel (Rallidae).

Von Mitteleuropa, Osteuropa und Nordafrika bis nach Sibirien und Australien erstreckt sich das Verbreitungsgebiet des Blässhuhns.

Das 36 bis 38 cm lange Blässhuhn ist an dem schwarzgrauen Gefieder, dem weißen Schnabel und der weißen Stirnplatte (Blesse) leicht zu erkennen. Dieser Blesse verdankt der Vogel seinen Namen. Männliche Tiere, erkennbar am größeren Hornschild, erreichen ein Gewicht von bis zu 600 Gramm. Die Weibchen werden bis zu 800 Gramm schwer. An ihren kräftigen grünen Beinen befinden sich Schwimmlappen zwischen den Zehen.

Es werden flache Teiche, Seen, Feuchtgebiete und langsam fließende Gewässer mit vielen Wasserpflanzen und einem Schilfgürtel bevorzugt. Blässhühner ernähren sich von Pflanzen und Muscheln. Der Nestbau erfolgt im Schilf. Blässhühner brüten zwei mal pro Jahr. Es werden 3 bis 15 Eier gelegt, die über 21 bis 25 Tage bebrütet werden. Die Jungtiere verbleiben 55 bis 60 Tage im Nest.

Die Nahrung der Blässhühner ist vielseitig. Es frisst hauptsächlich pflanzliche Kost, aber auch Kleintiere des Bodenschlamms, Dreikantmunscheln und auf der Wasseroberfläche treibende Insekten. Im Frühjahr und Herbst sieht man sie auch oft Gras weidendan Land.

Bilder

Weitere Bilder des Blässhuhns finden Sie in der Bildergalerie.

Quellen

Seitenhistorie

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