Achtung: Sie verwenden einen alten Browser. Dieser unterstützt nicht alle Web-Standards (z.B. CSS). Auf der Seite"web standards" können Sie sich über die aktuelle Browser-Version informieren und diese auch herunterladen. Diese Homepage ist so gestaltet, dass Sie sie auch mit einem alten Browser betrachten können. Allerdings leiden die Formatierung und die Übersichtlichkeit darunter.

Die heimischen Dickkieferspinnen vorgestellt von Frank Dickert

Sie befinden sich hier: Die heimische Fauna -> Gewebetiere -> Gliederfüßer -> Kieferklauenträger -> Spinnentiere -> Webspinnen -> Dickkieferspinnen

Die Familie der Dickkieferspinnen - Tetragnathidae Menge, 1866

Anzahl der Arten

  • Welt: 955
  • Europa: 38
  • Deutschland: 17

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Chelicerata Heymons, 1901 - Kieferklauenträger
Klasse: Arachnida Cuvier, 1812 - Spinnentiere
Unterklasse: Micrura Pocock, 1892
Unterstklasse: Megoperculata Börner, 1902
Ordnung: Araneae Clerck, 1758 * - Webspinnen
Unterordnung Labidognatha
Familie: Tetragnathidae Menge, 1866 - Dickkieferspinnen

Die Familie der Dickkieferspinnen gliedert sich in Deutschland in die folgenden vier Gattungen:

  • Meta C. L. Koch, 1836
    • Meta bourneti Simon, 1922
    • Meta menardi (Latreille, 1804) - Höhlenkreuzspinne
       
  • Metellina Chamberlin & Ivie, 1941 - Herbstspinnen
    • Metellina mengei (Blackwall, 1870) - Kleine Herbstspinne
    • Metellina merianae (Scopoli, 1763)
    • Metellina segmentata (Clerck, 1758) * - Herbstspinne
      Herbstspinne - WeibchenHerbstspinne - Männchen
       Weibchen                   Männchen
       Bildergalerie mit 17 Bildern
       
  • Pachygnatha Sundevall, 1823
    • Pachygnatha clercki Sundevall, 1823 - Längsgestreifte Dickkieferspinne
    • Pachygnatha degeeri Sundevall, 1830 - Dunkle Dickkieferspinne
    • Pachygnatha listeri Sundevall, 1830
       
  • Tetragnatha Latreille, 1804 - Streckerspinnen
    • Tetragnatha dearmata Thorell, 1873 - Unbewehrte Streckerspinne
    • Tetragnatha extensa (Linnaeus, 1758) - Gemeine Streckerspinne
      Gemeine Streckerspinne
       Bildergalerie mit 2 Bildern
       
    • Tetragnatha montana Simon, 1874 - Wellenbindige Streckerspinne
      Wellenbindige Streckerspinne
       Bildergalerie mit 2 Bildern
       
    • Tetragnatha nigrita Lendl, 1886 - Dunkle Streckerspinne
    • Tetragnatha obtusa C. L. Koch, 1837 - Stumpfleibige Streckerspinne
    • Tetragnatha pinicola L. Koch, 1870 - Kiefern-Streckerspinne
    • Tetragnatha reimoseri (Rosca, 1939)
    • Tetragnatha shoshone Levi, 1981
    • Tetragnatha striata L. Koch, 1862 - Gestreifte Streckerspinne

Verbreitung

Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Quellen

  • Blick, T.; Bosmans, R.; Buchar, J.; Gajdos, P.; Hänggi, A.; Van Helsdingen, P.; Ruzicka, V.; Starega W. & Thaler K. (2004): Checkliste der Spinnen Mitteleuropas, Checklist of the spiders of Central Europe, (Arachnida: Araneae), Version 1. Dezember 2004, S. 25-26
  • Fauna Europaea Version 2.4 vom 27. Januar 2011: Tetragnathidae - Grundlage für die systematische Einordnung und für die Verbreitung der Familie innerhalb Europas
  • Platnick, N. I. (2012): Tetragnathidae in The World Spider Catalog, American Museum of Natural History, Version 12.5 - Grundlage für die Artenzahl weltweit

* Oft zitiert als "Clerck, 1757", aber nach Artikel 3 der "Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur" wurde der Beginn für die zoologische Systematik auf den 1. Januar 1758 festgelegt. Ferner wurde festgelegt, dass sowohl Linnaeus's 10. Ausgabe der Systema Naturae als auch Clerck's Aranei Svecici und die darin verwendeten Namen auf das Datum 1. Januar 1758 gesetzt werden. Da Clerck's Aranei Svecici aber schon 1757 erschien haben die darin enthaltenen Namen Vorrang vor den von Linnaeus in der 10. Ausgabe der Systema Naturae verwendeten.

Sollten Ihnen Fehler oder Links die nicht stimmen auffallen, bitte ich Sie, mich unter der E-Mail-Adresse Webmaster zu informieren. Auch konstruktive Kritik und Anregungen können Sie an diese Adresse senden.

Hier geht´s zum Seitenanfang.

Valid HTML 4.01! Valid CSS!