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Zebraspringspinne
Salticus scenicus (Clerck, 1758) *
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Chelicerata Heymons, 1901 - Kieferklauenträger
Klasse: Arachnida Cuvier, 1812 - Spinnentiere
Unterklasse: Micrura Pocock, 1892
Unterstklasse: Megoperculata Börner, 1902
Ordnung: Araneae Clerck, 1758 * - Webspinnen
Unterordnung Labidognatha
Familie: Salticidae Blackwall, 1841 - Springspinnen
Gattung: Salticus Latreille, 1804
Art: Salticus scenicus (Clerck, 1758) * - Zebraspringspinne
Ihren Namen verdankt die Zebraspringspinne zum einen ihrer schwarz-weißen Zeichnung, die an ein Zebra erinnert, zum anderen der hüpfenden Fortbewegung. Auf dem Vorderleib (Prosoma) hat sie ein weißes Fleckenpaar und auf dem Hinterleib (Opisthosoma) drei breite dunkle Querbänder. Ältere Zebraspringspinnen sind in der Regel dunkler gefärbt, da sich die Schuppenhaare mit der Zeit abreiben und dadurch die dunklere Grundfärbung hervortritt. Die relativ kurzen unregelmäßig gefleckten Beine der Tiere bewirken, dass die Zebraspringspinnen gedrungen wirkt. Ihre Körperlänge beträgt zwischen vier und sieben Millimeter. Die Weibchen werden meistens größer als die Männchen. Zebraspringspinnen haben, die für Springspinnen typischen, zwei großen Frontaugen. Daneben ist noch ein weitreres Augenpaar nach vorne gerichtet. Vier weitere Augen befinden sich an den Seiten des Vorderleibes. Deshalb kann die Zebraspringspinne auch nach hinten sehen. Im Gegensatz zu anderen Spinnen erkennen Springspinnen auch tote Insekten als Nahrung.
Bei der Balz spreitzen die Männchen die Kieferklauen (Cheliceren) weit ab. Nach der Paarung in der Gespinströhre legt das Weibchen die Eier in einem kleinen, hellen Kokon ab.
Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.
Weitere Bilder dieser Art finden Sie in der Bildergalerie.
Clerck, C. (1757): Svenska spindlar, uti sina hufvud-slågter indelte samt under några och sextio särskildte arter beskrefne och med illuminerade figurer uplyste, Stockholm (Stockholmiae), S. 117-119
* Oft zitiert als "Clerck, 1757", aber nach Artikel 3 der "Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur" wurde der Beginn für die zoologische Systematik auf den 1. Januar 1758 festgelegt. Ferner wurde festgelegt, dass sowohl Linnaeus's 10. Ausgabe der Systema Naturae als auch Clerck's Aranei Svecici und die darin verwendeten Namen auf das Datum 1. Januar 1758 gesetzt werden. Da Clerck's Aranei Svecici aber schon 1757 erschien haben die darin enthaltenen Namen Vorrang vor den von Linnaeus in der 10. Ausgabe der Systema Naturae verwendeten.
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