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Die Hain-Schwebfliege vorgestellt von Frank Dickert

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Die Hain-Schwebfliege - Episyrphus balteatus (De Geer, 1776)

Insekt des Jahres 2004

Hain-Schwebfliege - Weibchen

Weibchen der Hain-Schwebfliege
Episyrphus balteatus (De Geer, 1776)

Weitere Namen

  • Gegürtelte Schwebfliege
  • Gemeine Winterschwebfliege
  • Winterschwebfliege
  • Epistrophe balteata (De Geer, 1776)
  • Episyrphus balteata (De Geer, 1776)
  • Musca balteatus De Geer, 1776
  • Syrphus balteatus (De Geer, 1776)

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Diptera Linnaeus, 1758 - Zweiflügler
Unterordnung: Brachycera Schiner, 1862 - Fliegen
Familie: Syrphidae Latreille, 1802 - Schwebfliegen
Gattung: Episyrphus Matsumura & Adachi, 1917
Art: Episyrphus balteatus (De Geer, 1776) - Hain-Schwebfliege

Beschreibung

Die Körperlänge der Hain-Schwebfliege beträgt zwischen sieben und zwölf Millimeter. Auf dem Hinterleib hat sie die charakteristische Bindenzeichnung, wobei die Binden des 3. und 4. Segments durch schwarze Querlinien geteilt sind. Das Gesicht und die Beine sind gelb. Ein typisches Merkmal dieser Schwebfliege sind die blaugrauen Querstreifen. Die Männchen und Weibchen lassen sich relativ einfach voneinander unterscheiden. Beim Weibchen sind die Augen, im Gegensatz zum Männchen, immer getrennt. Die Augen des Männchens stoßen zusammen oder liegen nahe beieinander.

Nach der Paarung legen die Weibchen, die etwa ein Millimeter langen weißen Eier, einzeln oder in kleiner Zahl zwischen Blattlauskolonien ab. Nach etwa zwei bis drei Tagen schlüpfen dann die Larven und beginnen sofort damit, sich von den Blattläusen, die sie anstechen und aussaugen, zu ernähren. In diesem Stadium sind die beinlosen Larven durchsichtig. Die schnellwachsenden Larven häuten sich zweimal. Im dritten und letzten Larvenstadium fressen sie zwischen 60 und 80 Blattläuse am Tag. Als nächstest verpuppt sich die Larve. Einige Tage später schlüpft dann die ausgewachsene Schwebfliege. Im Süden können bis zu 5. Generationen heranwachsen.

Verbreitung

Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Art auch in der Australis, im Nahen Osten, Nordafrika, der östlichen Paläarktis und in der Orientalis.

Quellen

  • Fauna Europaea Version 2.4 vom 27. Januar 2011: Episyrphus balteatus - Grundlage für die systematische Einordnung und für die Verbreitung der Art
  • Kormann, K. (2002): Schwebfliegen und Blasenkopffliegen Mitteleuropas, Fauna Naturführer, Band 1, Nottuln, Fauna Verlag, S. 62-63

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