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Die kleinen bis mittelgroßen Käfer (3-20 mm) findet man bei uns von Mai bis Juni in Laubwäldern auf Blüten und an Totholz. Der auffällig rot bis ziegelrot gefärbte Körper ist flach und breit getreckt. Die erwachsenen Tiere (Imagines) ernähren sich bevorzugt von süßen Säften (z.B. Baumsäfte oder dem Honigtau der Blattläuse). Die stark abgeflachten Larven leben unter Rinde, entweder in selbst angelegten oder fremden Gängen, und ernähren sich räuberisch von anderen Insekten und deren Larven oder von Pilzen. Die Verpuppung erfolgt in einer Puppenwiege zwischen dem Holz und der Rinde. In der Regel dauert die Entwicklung zwischen zwei bis drei Jahre. Einige Arten lecken das von Ölkäfern abgegebene giftige Cantharidin auf und schützen sich so vor ihren Fressfeinden.
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Coleoptera Linnaeus, 1758 - Käfer
Unterordnung: Polyphaga Emery, 1886
Unterstordnung: Cucujiformia Lameere, 1938
Überfamilie: Tenebrionoidea Latreille, 1802
Familie: Pyrochroidae Latreille, 1807 - Feuerkäfer
Von den etwa 150 beschriebenen Arten die es weltweit gibt sind in Europa acht und in Deutschland die folgenden drei Arten, die sich in eine Unterfamilien mit zwei Gattungen gliedern, nachgewiesen:
Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Jugoslawien, Niederlande, Österreich, Portugal, Russland, Slowakei, Spanien und Ukraine. Neben Europa findet man diese Familie auch in der Nearktis, Nordafrika und der östlichen Paläarktis.
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