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Von den ca. 16.000 beschriebenen Arten die es weltweit gibt, kommen in Europa etwa 439 und in Deutschland 97 Arten vor.
Die Käfer sind zwischen zwei Millimeter und acht Zentimeter groß. Mit bis zu drei Zentimetern ist der Kiefernprachtkäfer (Chalcophora mariana) die größte heimische Art. Den deutschen Namen Prachtkäfer haben sie aufgrund ihrer sehr schönen und oft auch auffälligen Farbenpracht erhalten. Von den verwandten Schnellkäfern (Elateridae) und Schienenkäfern (Eucnemidae) durch den Mangel einer Gelenkhaut zwischen dem letzten und vorletzten Hinterleibsternite und den Bau der Vorderbrust verschieden, welche verhindert, dass sich der Halsschild nach aufwärts und abwärts bewegen kann. Der letztere ist fest an die Flügeldecken angeschlossen. Von den ihnen näher stehenden Hüpfkäfern (Throscidae) durch die vorderen, in der Mitte nicht verwachsenen Hinterleibsternite verschieden.
Die Larven leben im Holze, meist lebender Bäume und in Pflanzenstengeln. Sie sind an dem sehr grossen Kopfe, kleinen Mund und dem langgestreckten schmalen Hinterleib leicht kenntlich. Sie sind fusslos. Bei vielen Agrilus-Arten haben dieselben am Ende des Hinterleibs zwei Hornspitzen.
Die von mir fotografierten Prachtkäfer sortiert nach Arten
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