Die Blutrote Heidelibelle vorgestellt von Frank Dickert

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Die Blutrote Heidelibelle - Sympetrum sanguineum (Müller, 1764)

Blutrote Heidelibelle
Blutrote Heidelibelle
Sympetrum sanguineum (Müller, 1764)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Odonata Fabricius, 1793 - Libellen
Unterordnung: Anisoptera Selys, 1853 - Großlibellen
Überfamilie: Libelluloidea Rambur, 1842 - Segellibellenartige
Familie: Libellulidae Rambur, 1842 - Segellibellen
Gattung: Sympetrum Sulzer, 1776 1) - Heidelibellen
Art: Sympetrum sanguineum (Müller, 1764) - Blutrote Heidelibelle

Katalognummer

Jödicke (1992): 73

Beschreibung

Der Körper des Männchens der Blutroten Heidelibelle ist auffallend rot, beim Weibchen eher bräunlich-gelbrot mit schwarzer Zeichnung gefärbt; wobei auch rotgefärbte Weibchen nicht selten sind. Die Beine sind bei dieser Art komplett schwarz. Die Körperlänge beträgt zwischen 35 und 40 Millimeter, die Spannweite beträgt zwischen 50 und 60 Millimeter. Die Blutrote Heidelibelle fliegt von Juni bis Oktober an kleinen Stillgewässern aller Art. Sie kommt in ganz Europa und Kleinasien häufig vor. Die Libelle ernährt sich von kleinen Insekten, die sie von der Ansitzwarte aus entdeckt und im Flug erbeutet.

Die Entwicklungszeit beträgt 1 Jahre. Die Eier werden meist in feuchte, schlammige Bereiche abgelegt. Als Tandem aneinander gekoppelt fliegt das Paar zu einer geeigneten Stelle, wo das Weibchen kleine gelbweiße Eipakete abwirft. Hierbei bleibt das Männchen in der Nähe des Weibchens um zu vermeiden, dass andere Männchen die Eiablage verhindern. Erst im Frühjahr bilden sich die Larven aus den Eiern, aus denen sich die Libellen im späten Frühjahr bilden.

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   *   Müller & Schorr (2001)
Bayern   *   Müller & Schorr (2001)
Berlin   *   Müller & Schorr (2001)
Brandenburg   *   Müller & Schorr (2001)
Bremen   *   Müller & Schorr (2001)
Hamburg   *   Müller & Schorr (2001)
Hessen   *   Müller & Schorr (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   *   Müller & Schorr (2001)
Niedersachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Nordrhein-Westfalen   *   Müller & Schorr (2001)
Rheinland-Pfalz   *   Müller & Schorr (2001)
Saarland   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen-Anhalt   *   Müller & Schorr (2001)
Schleswig-Holstein   *   Müller & Schorr (2001)
Thüringen   *   Müller & Schorr (2001)

Legende:
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
k.N. keine Nachweise
o für Nachweise nur vor 1945
+ für Nachweise nach 1945 - 1985
* für Nachweise nach 1985

Eigene Nachweise

Datum   nächster Ort   Messtischblatt
TK 25
  Bemerkungen
31.08.2005   Ottersheim   6715    
13.08.2005   Ottersheim   6715    

Bilder

Weitere Bilder der Blutroten Heidelibelle finden Sie in der Bildergalerie.

Anmerkung:
Als Anmerkungen 1 wird die Abweichung in der Systematik, der Erstbeschreiber der Gattungen in "Die Libellen Baden-Württembergs, Band 1" von der der Fauna Europaea dargestellt.
1) Newmann, 1833

Quellen

Seitenhistorie

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