Die Große Heidelibelle vorgestellt von Frank Dickert

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Die Große Heidelibelle - Sympetrum striolatum (Charpentier, 1840)

Große Heidelibelle
Große Heidelibelle
Sympetrum striolatum (Charpentier, 1840)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Odonata Fabricius, 1793 - Libellen
Unterordnung: Anisoptera Selys, 1853 - Großlibellen
Überfamilie: Libelluloidea Rambur, 1842 - Segellibellenartige
Familie: Libellulidae Rambur, 1842 - Segellibellen
Gattung: Sympetrum Sulzer, 1776 1) - Heidelibellen
Art: Sympetrum striolatum (Charpentier, 1840) - Große Heidelibelle

Katalognummer

Jödicke (1992): 74

Beschreibung

Der Hinterleib des Männchens der Großen Heidelibelle ist rot bis gelblich-rot, beim Weibchen eher grau- bis gelb-braun mit schwarzen Kanten und Seitenstreifen. Die Beine sind gelblich-schwarz längsgestreift. Die Körperlänge beträgt zwischen 35 und 40 Millimeter, die Spannweite beträgt zwischen 55 und 70 Millimeter. Die Große Heidelibelle fliegt von Juni bis November an stehenden Gewässern mit kleinen Sandbereichen, aber auch an langsam fließenden Flußarmen. Die Libelle ernährt sich von kleinen Insekten, die sie von der Ansitzwarte aus entdeckt und im Flug erbeutet.

Die Paarung beginnt sie im Flug, sie wird dann aber sitzenderweise am Boden oder auf Pflanzen vollbracht. Die Eiablage erfolgt beginnt gemeinsam im Flug und wird dann vom Weibchen alleine vollendet. Die Larven leben in geringer Tiefe in fließarmen Gewässern . Sie entwickeln sich sehr schnell. Während bei anderen Libellenarten die Entwicklung der Larven zum Teil mehrere Jahre dauern kann, ist die Entwicklung der Larven der Großen Heidelibelle im Idealfall und warmer Umgebung bereits nach 14 Wochen abgeschlossen. Sie schlüpft von Mitte Juni bis zum August. Die Große Heidelibelle ist sehr leicht mit der Gemeinen Heidelibelle zu verwechseln.

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn und Zypern.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   *   Müller & Schorr (2001)
Bayern   *   Müller & Schorr (2001)
Berlin   *   Müller & Schorr (2001)
Brandenburg   *   Müller & Schorr (2001)
Bremen   *   Müller & Schorr (2001)
Hamburg   *   Müller & Schorr (2001)
Hessen   *   Müller & Schorr (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   *   Müller & Schorr (2001)
Niedersachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Nordrhein-Westfalen   *   Müller & Schorr (2001)
Rheinland-Pfalz   *   Müller & Schorr (2001)
Saarland   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen-Anhalt   *   Müller & Schorr (2001)
Schleswig-Holstein   *   Müller & Schorr (2001)
Thüringen   *   Müller & Schorr (2001)

Legende:
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
k.N. keine Nachweise
o für Nachweise nur vor 1945
+ für Nachweise nach 1945 - 1985
* für Nachweise nach 1985

Eigene Nachweise

Datum   nächster Ort   Messtischblatt
TK 25
  Bemerkungen
10.06.2007   Speyer   6616   unausgefärbtes Weibchen
22.09.2005   Speyer   6616   Weibchen

Bilder

Weitere Bilder der Großen Heidelibelle finden Sie in der Bildergalerie.

Anmerkung:
Als Anmerkungen 1 wird die Abweichung in der Systematik, der Erstbeschreiber der Gattungen in "Die Libellen Baden-Württembergs, Band 1" von der der Fauna Europaea dargestellt.
1) Newmann, 1833

Quellen

Seitenhistorie

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