Achtung: Sie verwenden einen alten Browser. Dieser unterstützt nicht alle Web-Standards (z.B. CSS). Auf der Seite"web standards" können Sie sich über die aktuelle Browser-Version informieren und diese auch herunterladen. Diese Homepage ist so gestaltet, dass Sie sie auch mit einem alten Browser betrachten können. Allerdings leiden die Formatierung und die Übersichtlichkeit darunter.
Sie befinden sich hier: Die heimische Fauna -> Gewebetiere -> Gliederfüßer -> Sechsfüßer -> Insekten -> Rundkopfzikaden -> Zwergzikaden
Viele Arten dieser Familie sind bunt und klein. Die kugeligen bis plattenförmigen Hüften des mittleren Beinpaares sind nicht wie die des vorderen Beinpaares geformt. Das Halsschild (Pronotum) ist fortsatzlos. Auf dem Kopf befindet sich ein Paar Facettenaugen und zwei Punktaugen (Ocellen). Die unbedornten Vorderschenkel sind nicht dicker als die Mittel- und Hinterschenkel. Die Schienen (Tibien) des hinteren Beinpaares sind im Querschnitt vierkantig. An der Außenseite jeder Kante tragen sie eine Reihe von Dornen, die jedoch nicht starr sind. Oft sehen die Männchen anders aus als die Weibchen (Geschlechtsdimorphismus). Die Zwergzikaden werden je nach Art zwischen 2,7 bis 18 Millimeter groß.
Die Entwicklung der Larven erfolgt über fünf Stadien. In der Regel erfolgt die Überwinterung als Ei. Es gibt jedoch auch Arten bei denen die Larve oder auch das ausgewachsene Tier (Imago) überwintern.
Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Hemiptera Linnaeus, 1758 - Schnabelkerfe
Unterordnung: Cicadomorpha Evans, 1946 - Rundkopfzikaden
Überfamilie: Membracoidea Rafinesque, 1815
Familie: Cicadellidae Latreille, 1802 - Zwergzikaden
Von den über 20.000 beschriebenen Arten die es weltweit gibt sind in Europa 1.220 und in Deutschland 441 Arten, die sich in die folgenden zwölf Unterfamilien gliedern, nachgewiesen:
Aufgrund der Vielzahl der Arten sind hier zur Zeit nur die von mir fotografierten Arten aufgeführt. Eine Auflistung aller deutschen bzw. europäischen Arten können Sie sich, auf der in den Quellenangaben verlinkten Seite der Fauna Europaea, erzeugen lassen.
Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vatikan, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Familie auch in der Äthiopis, der Australis, im Nahen Osten, der Nearktis, der Neotropis, Nordafrika, der östlichen Paläarktis und in der Orientalis.
Sollten Ihnen Fehler oder Links die nicht stimmen auffallen, bitte ich Sie, mich unter der E-Mail-Adresse Webmaster zu informieren. Auch konstruktive Kritik und Anregungen können Sie an diese Adresse senden.
Hier geht´s zum Seitenanfang.