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Die heimischen Schnurfüßer vorgestellt von Frank Dickert

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Die Ordnung der Schnurfüßer - Julida Leach, 1814

Beschreibung

Die Schnurfüßer erreichen eine Körpergröße zwischen 4 und 300 Millimeter. Der Rumpf der erwachsenen Tiere besteht immer aus mehr als 40 Körperringen. Ferner haben alle Arten Wehrdrüsen, die sich vom fünften oder sechsten Ring ab an allen Doppelsegmenten befinden.

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Myriapoda Latreille, 1802 - Tausendfüßer
Klasse: Diplopoda de Blainville & Gervais, 1844 - Doppelfüßer
Unterklasse: Chilognatha
Überordnung: Juliformia Attems, 1926
Ordnung: Julida Leach, 1814 - Schnurfüßer

Von den weltweit etwa 2.840 Arten der Ordnung der Schnurfüßer sind in Europa 573 und in Deutschland 51 Arten nachgewiesen. Diese gliedern sich in Europa in sieben Familien und in Deutschland in die folgenden zwei Familien:

  • Blaniulidae C. L. Koch, 1847
  • Julidae Leach, 1814 - Schnurfüßer
    Schnurfüßer - Beispiel: Sandschnurfüßer
    2 Arten - 7 Bilder

Die weiteren europäischen Familien sind:

  • Galliobatidae Brölemann, 1921
  • Nemasomatidae Bollman, 1893
  • Rhopaloiulidae Attems, 1926
  • Trichoblaniulidae Verhoeff, 1911
  • Trichonemasomatidae Enghoff, 1991

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Ordnung auch in der Äthiopis, der Australis, im Nahen Osten, der Nearktis, der Neotropis, Nordafrika, der östlichen Paläarktis und in der Orientalis.

Quellen

  • Fauna Europaea Version 2.2 vom 3. Juni 2010: Julida - Grundlage für die systematische Einordnung und für die Verbreitung der Ordnung

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