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Die Ackerhummel vorgestellt von Frank Dickert

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Die Ackerhummel

Die Ackerhummel (Bombus pascuorum (Scopoli, 1763)) gehört zur Familie der Bienen (Apidae). Früher verwendete man den wissenschaftlichen Namen Bombus agrorum (Fabricius, 1787).

Das Verbreitungsgebiet der Ackerhummel erstreckt sich über ganz Europa.

Die Spannweite variert von 28 bis 32 mm bei der Königin, 20 bis 28 mm bei der Arbeiterin und 24 bis 27 mm bei der Drohne. Die Behaarung an der Oberseite der Vorderbrust (Thorax) ist gelbrot, am Hinterleib auf den vier vorderen Segmenten dunkelgrau mit hellen Haaren an den Segmenträndern, an den letzten beiden Segmenten wieder gelbrot.

Die Flugzeit der Ackerhummel reicht von April bis Oktober. Die Brut wird unterirdisch in Mäusenestern, aber auch oberirdisch unter Moospolstern, in der Krautschicht oder in Baumhöhlennestern aufgezogen. Die Jungkönigin sammelt Nektar und legt davon einen Vorrat in napfartigen Gefäßen an. Außerdem sammelt sie Pollen und legt auf dem Pollenvorrat etwa 10 Eier ab. Nach 3 bis 5 Tagen schlüpfen die Larven und ernähren sich vom Pollenvorrat. Nach einer weiteren Woche verpuppen sie sich in einem Kokon, aus dem nach etwa 1 bis 2 weiteren Wochen die jungen Hummeln schlüpfen. Diese Hummeln sind wesentlich kleiner als die Königin und werden Arbeiterinnen. Da Sie keine entwickelten Eierstöcke haben können sie keine Eier legen. Sie übernehmen fortan den Nestbau und die Pflege der Brut, während die Königin nur noch Eier legt. Bis August kann die Volksstärke 150 Hummeln betragen. Dann schlüpfen auch neue Königinnen und Drohnen. Danach geht das Hummelvolk zugrunde. Nur die befruchteten Jungköniginnen suchen Winterquartiere auf und gründen im Frühjahr einen neuen Hummelstaat.

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