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Die heimischen Hirsche vorgestellt von Frank Dickert

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Die Familie der Hirsche - Cervidae Goldfuss, 1820

Beschreibung

Diese artenreiche, wiederkäuende Familie ist weit verbreitet. Die Männchen der meisten Arten tragen ein knöchernes Geweih, dass sie jährlich abwerfen.

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Chordata Bateson, 1885 - Chordatiere
Unterstamm: Vertebrata de Cuvier, 1812 - Wirbeltiere
Unterststamm: Gnathostomata Zittel, 1879 - Kiefermäuler
Klasse: Mammalia Linnaeus, 1758 - Säugetiere
Unterklasse: Eutheria Huxley, 1880 - Höhere Säugetiere
Ordnung: Artiodactyla Owen, 1848 - Paarhufer
Familie: Cervidae Goldfuss, 1820 - Hirsche

Von den weltweit etwa 44 Arten dieser Familie sind in Europa elf und in Deutschland vier Arten, die sich in die folgenden drei Gattungen gliedern, nachgewiesen:

  • Capreolus Gray, 1821
  • Cervus Linnaeus, 1758
    • Cervus elaphus Linnaeus, 1758 - Rothirsch
    • Cervus nippon Temminck, 1838 - Sikahirsch
  • Dama Linnaeus, 1758
    • Dama dama (Linnaeus, 1758) - Damhirsch

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritanien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Familie auch im Nahen Osten, der Nearktis, der Neotropis, Nordafrika, der östlichen Paläarktis und in der Orientalis.

Quellen

  • Faszination Natur (2008): Tiere Säugetiere II, Leipzig - Mannheim, F. A. Brockhaus GmbH, ISBN 978-3-7653-9278-8, S. 326-345 - Grundlage für die Artenzahl weltweit
  • Fauna Europaea Version Version 2.4 vom 27. Januar 2011: Cervidae - Grundlage für die systematische Einordnung und für die Verbreitung der Familie
  • Grzimeks Tierleben (2000): Enzyklopädie des Tierreichs in 13 Bänden, Bande 13 Säugetiere 4, Unveränderter Nachdruck der dtv-Ausgabe von 1979/80, Augsburg, Weltbild Verlag, ISBN 3-8289-1603-1, S. 154-254
  • Heu, R. (1973): Säugetiere Wildlebende europäische Arten, Stuttgart - Zürich, Delphin Verlag, ISBN 3-7735-2725-X, S. 145
  • Meinig, H., Boye, P. & Hutterer, R. (2009): Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) Deutschlands, in Bundesamt für Naturschutz, Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 1 Wirbeltiere, Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 70, ISBN 978-3-7843-5033-2, S.113-153
  • Petzsch, H. (1971): in Neue Grosse Tier-Enzyklopädie, Das Urania Tierreich in 6 Bänden, Band 1 Säugetiere, Leipzig-Jena-Berlin, Urania-Verlag, S. 390-409
  • Schaefer, M. (2006): Brohmer - Fauna von Deutschland, 22. Auflage, Wiebelsheim, Quelle & Meyer Verlag, ISBN 3-494-01409-4, S. 738
  • Stichmann, W. (2006): Der große Kosmos Naturführer Tiere und Pflanzen, Stuttgart, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., ISBN 3-440-09454-5, Teil 1 S. 30-31
  • Zahradnik, J. & Cihar, J. (1996): Der Kosmos- Tierführer, Ein Bestimmungsbuch, Stuttgart, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., ISBN 3-86047-395-6, S. 368-371

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